Ab 2020 gilt Regelung

Pendler können bis zu 300 Euro sparen

Da werden sich die Salzburg-Pendler im Innviertel und im Salzkammergut bestimmt freuen. Weil das Land Salzburg und der Salzburger Verkehrsverbund im nächsten Jahr auf die sogenannten Regionen-Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel umstellt, ersparen sich damit etwa Pendler auf der Strecke von Braunau bis in die Mozartstadt an die 300 Euro im Jahr.

Im kommenden Jahr wird in Salzburg bei den Öffis auf Regionen-Tickets umgestellt, wovon auch die Pendler in Oberösterreich profitieren. Nach und nach wurden und werden schon vorab die Zonen an die Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst – so auch die angrenzenden Regionen. „Wir wollen, dass Pendler mit den Öffis fahren und ihr Auto zu Hause stehen lassen. Da ist es uns egal, ob das Auto dann ein Salzburger oder ein oberösterreichisches Kennzeichen hat“, sagt der Salzburger VP-Verkehrslandesrat Stefan Schnöll.

Neue Kombi-Möglichkeiten
Bisher gab es grenzübergreifende Strecken-Karten, welche in dieser Form durch die neuen Zonen nicht mehr möglich sind. Um trotzdem attraktiv zu werden, entwickelte der Verkehrsverbund jetzt eine Kombinationsmöglichkeit: Öffi-Nutzer können zu ihren Salzburger Regionen einfach eine Strecke in der oberösterreichischen Grenzregion bis Attnang-Puchheim, Braunau oder Hallstatt dazukaufen. In Salzburg gilt das Ticket dann als Netzkarte für die gekaufte Region, im oberösterreichischen Abschnitt als Streckenkarte. Auf der Strecke von Braunau nach Salzburg ersparen sich Pendler so an die 300 Euro im Jahr.

Situation bei Buslinien ist etwas einfacher
Einfacher ist die Situation bei den Bussen, die direkt von Salzburg bestellt werden: Da gelten die Regionen-Tickets auch im Grenzbereich. Wie etwa bei der Postbuslinie 140 nach Mondsee, der 150 nach Bad Ischl oder auch der Linie 470 nach Gosau.

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