Spezialscanner nötig

Flüssigkeits-Verbot lockerer, aber alles bleibt beim Alten

Wien
30.04.2010 18:21
Große Erleichterung haben sich Flugpassagiere von den offiziell seit Freitag gelockerten Flüssigkeitsvorschriften erhofft – doch sie haben sich zu früh gefreut. Denn Grundvoraussetzung für diese Erleichterung sind spezielle Flüssigkeitsscanner – solange Flughäfen nicht damit ausgestattet sind, muss alles beim Alten bleiben.

Kürzere Wartezeiten und mehr Komfort für Fluggäste sowie höhere Umsätze für die Airport-Shops – nicht nur genervte Passagiere sehnen sich nach dieser Lockerung der Flüssigkeiten-Vorschriften, die aufgrund einer EU-Verordnung seit Freitag in Kraft ist. Allerdings nur auf dem Papier – denn die Lockerung ist mit einer Auflage verbunden: Die Flughäfen müssen mit speziellen Flüssigkeitsscannern ausgestattet sein.

So weit, so gut. Doch laut zuständigem Innenministerium seien derzeit noch keine dafür geeigneten Geräte auf dem Markt. Und man prophezeit, dass es auch noch längere Zeit dauern wird, bis man auch am Flughafen Schwechat lockerer mit den Vorschriften umgeht. Fazit: Alles bleibt beim Alten! Zumindest bis Mai 2013 – ab da müssen dann die Scanner zum Einsatz kommen.

von Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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