Allein in drei Duellen gegen den LASK verschenkten die "Schwarzen" satte fünf Zähler: Zwei Mal gab man gegen die Linzer einen Sieg aus der Hand (3:3 nach 3:0-Führung und 2:2 nach 2:0-Führung), und in der letzten Runde verlor man wegen Schildenfelds "Hecht" einen weiteren Punkt.
Nicht nur der LASK ließ Sturms Punktekonto schrumpfen, auch gegen Kapfenberg ließ man zwei liegen: Nach Sonnleitner-Fehler gab's nur ein 1:1. Beim Skandalspiel gegen die Wiener Austria klaute der Schiedsrichter-Assistent dem Foda-Team zumindest einen Zähler. Macht insgesamt acht Punkte - Sturm wäre noch dick im Geschäft, hätte man diese nicht verloren. Außerdem wären die Nerven der Fans wohl nicht so strapaziert worden...
"Sonni" musste wüste Beleidigungen einstecken
Der Sturm-Anhang grübelt aktuell auch übers Thema Transfers: Mario Sonnleitner wechselt zu Rapid, unterschrieb für drei Jahre. Eigentlich hatte der Verteidiger mit einem Wechsel ins Ausland geflirtet. "Ich habe zwei Angebote aus dem Ausland gehabt, aber da hat mir die Sicherheit gefehlt. Ich wollte kein Risiko eingehen, daher hab ich mich für Rapid entschieden, das sich sehr um mich bemüht hat", sagt "Sonni", der das Gästebuch auf seiner Homepage wegen wüster Beschimpfungen schließen musste.
Sonnleitners zukünftiger Klub hat das Europacup-Ticket (wie die Austria nach dem 5:1-Sieg samt Junuzovic-Traumtor gegen Mattersburg) jedenfalls fix.
von Burghard Enzinger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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