2. TV-Debatte in GB
Premier-Kandidaten streiten über EU-Themen
Browns Herausforderer von den konservativen Tories, David Cameron (links), machte hingegen seine europakritische Linie deutlich: Seine Partei sei zwar dafür, dass Großbritannien in der EU bleibe, aber nicht von der EU "geführt" werde.
Der Chef der Liberaldemokraten, Nick Clegg (Bildmitte), der die erste TV-Debatte vor einer Woche überraschend gewonnen hatte, verteidigte die Mitgliedschaft in der EU. Die Union sei zwar "nicht perfekt, aber wir sind stärker zusammen". Clegg, der als Außenseiter gestartet war, legte seit der ersten TV-Debatte in Umfragen deutlich zu (siehe Infobox).
Cameron und Clegg liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen
Als Sieger aus der Debatte sind Cameron und Clegg hervorgegangen, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Während der Konservative Cameron in einer Sofortumfrage für die Zeitung "The Sun" voran lag, setzte sich in einer Telefonbefragung des Instituts ComRes der Liberaldemokrat Clegg durch. Premierminister Gordon Brown lag jeweils zurück - allerdings deutlich knapper als in der ersten Debatte, die Shooting-Star Clegg klar für sich entschieden hatte.
Cameron erreichte bei der "Sun"-Umfrage 36 Prozent Zustimmung, Clegg 32, Brown
War es vergangene Woche noch um innenpolitische Themen gegangen, standen diesmal Außenpolitik und EU im Vordergrund. Es wurde aber auch über Atomwaffen und den anstehenden Besuch des Papstes in Großbritannien diskutiert.
Die dritte Debatte, bei der Wirtschaftsthemen auf dem Programm stehen werden, findet in einer Woche statt.
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