"Nie wieder Kolonie"
Venezuela feiert mit Chavez 200 Jahre Unabhängigkeit
Während der Parade defilierten 12.000 Militärs und Mitglieder ziviler Gruppen aus vielen Ländern Lateinamerikas sowie aus Weißrussland an der Ehrentribüne vorbei.
An den Feierlichkeiten zum "Bicentenario" nahmen unter anderen Kubas Staatschef Raúl Castro, Boliviens Präsident Evo Morales und Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner teil.
1810 spanischen Statthalter vertrieben
Chávez erschien in Uniform zur Parade, die von Kampfflugzeug-Vorführungen eröffnet wurde. Der 19. April 1810 gilt als Auftakt für den venezolanischen Unabhängigkeitskampf. An diesem Tag wurde der spanische Statthalter in Caracas aus dem Amt gejagt. Die eigentliche Unabhängigkeit wurde erst im Juli 1811 vom Kongress ausgerufen.
Festzyklus bis zum Jahr 2030 ausgerufen
Chávez würdigte die Rolle des lateinamerikanischen Freiheitshelden Simon Bolivar (1783 - 1830). "Hier sind 200 Jahre danach die Söhne und Töchter Bolívars in Caracas versammelt, das für immer die Wiege des revolutionären Amerikas sein wird."
Die venezolanische Regierung rief anlässlich des Jubiläums einen Festzyklus für gleich 20 Jahre (2010 - 2030) aus. Bis dahin soll die "Bolivarische Revolution", der Sozialismus, entscheidend vorangetrieben werden.
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