Kampf gegen Terror
Zwei Top-Al-Kaida-Führer im Irak getötet
Der Befehlshaber der US-Truppen in der Region, General Raymond Odierno, sagte: "Der Tod dieser Terroristen ist wahrscheinlich der bedeutendste Schlag, den Al Kaida im Irak seit Beginn des Aufstandes einstecken musste."
Ein Sohn Bagdadis und ein "Assistent" von Masri seien dabei ebenfalls ums Leben gekommen, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Ein amerikanischer Soldat starb, als während der Attacke in der Region Tharthar südwestlich von Tikrit ein US-Helikopter abstürzte. Drei Insassen des Hubschraubers wurden verletzt.
Al-Masri bereits zweimal zuvor für tot erklärt
Abu Hamza al-Muhajir, der den Kampfnamen Abu Ayyub al-Masri trug, war nach Einschätzung des US-Geheimdienstes der Anführer aller Al-Kaida-Terrorzellen im Irak. Bagdadi, dessen richtiger Name Hamid Dawoud Mohammad Khalil al-Sawi sein soll, sei von den Terroristen zum "Emir" des von ihnen ausgerufenen "Islamischen Staates im Irak" bestimmt worden, hieß es.
Die irakischen Behörden hatten Abu Ayyub al-Masri, der 2006 die Nachfolge des von den Amerikanern getöteten Al-Kaida-Anführers Abu Musab al-Zarqawi angetreten haben soll, zuvor schon zweimal für tot erklärt. Das US-Militär hatte dies damals aber nicht bestätigt.
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