Tragödie mit 2 Toten

Klein-Lkw wurde von Zug mit 120 km/h erfasst

Nach dem Zugunfall am Dienstag, der im niederösterreichischen Raasdorf zwei Todesopfer und einen Verletzten forderte, laufen die Erhebungen weiter auf Hochtouren. Mittlerweile steht fest, dass der Lenker des Klein-Lkw offenbar trotz Rotlichts den Bahnübergang queren wollte. Das Fahrzeug wurde Augenblicke später von einem Zug erfasst - mit etwa 120 km/h.

Zum Zusammenstoß war es, wie berichtet, auf der Strecke der Ostbahn zwischen Aspern Nord und Raasdorf gekommen. Die Lichtsignalanlage des Bahnübergangs habe funktioniert, so ÖBB-Sprecher Karl Leitner am Mittwochvormittag. Es sei Rot angezeigt gewesen.

Fahrzeug 160 Meter weit mitgeschleift
Das Fahrzeug sei zunächst offenbar auf einem Feldweg parallel zur Zugstrecke unterwegs gewesen, hieß es, ehe der 24 Jahre alte Lenker rechts am Bahnübergang abbog und die Gleise überqueren wollte.
Augenblicke später wurde der Pritschenwagen der Baufirma, in dem sich auch noch zwei Mitfahrer im Alter von 25 und 37 Jahren - die Fahrzeuginsassen stammen allesamt aus dem Waldviertel - befanden, vom Zug erfasst und rund 160 Meter weit mitgeschleift.

Der Fahrer des Klein-Lkw überlebte den Unfall mit schweren Verletzungen, die beiden Mitfahrer hatten jedoch keine Chance und starben im Wrack. Der Lokführer sowie die insgesamt 50 Zuginsassen blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt.

Der betreffende Bahnübergang soll im kommenden Jahr aufgelassen werden, informierte der ÖBB-Sprecher. Diesen Entschluss habe man jedoch schon vor dem Unglück gefasst gehabt, hieß es.

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