04.07.2019 06:30 |

Fußball

Mit 33 schon zu alt für die Bundesliga?

Am 30. Juni lief der Vertrag von Michael Perlak bei Bundesligist Mattersburg aus. Dass der Kontrakt nicht verlängert wird, war schon lange klar. Aber die Suche nach einem neuen Arbeitgeber gestaltet sich für den Salzburger nun schwieriger als gedacht. Mit 33 Jahren scheint er zumindest für die Bundesliga schon zu alt.

Es sah alles ganz gut aus für Michael Perlak: Noch vor seinem Vertragsende am 30. Juni bei Mattersburg gab es ein Angebot eines anderen Bundesligisten und eine mündliche Zusage. „Aber tags darauf wurde mein Berater Günter Starzinger angerufen. Und ihm quasi mitgeteilt, dass man nicht wusste, dass ich schon 33 bin. Und mit 33 würde ich doch nicht mehr ins Konzept passen“, war „Perli“ etwas baff. Die aktuelle Situation für ihn ist „ungewohnt und schon schwierig.“ Der Salzburger lebt nach wie vor in Wien, trainiert nun eigenständig. „Körperlich fühle ich mich sehr gut. Im Training bei Mattersburg habe ich auch gesehen, dass es von der Qualität kein Problem gibt“, meinte der Mittelfeldspieler, der erst mit 28 sein Bundesliga-Debüt gefeiert hatte.

Und der nach 120 Einsätzen für für die Burgenländer (davon 80 in der Bundesliga) aufs Abstellgleis geschoben wurde, in der vergangenen Saison nur 275 Einsatzminuten verbuchte.

Und jetzt? „Habe ich ein paar Jus-Bücher rausgekramt, damit ich neben dem täglichen Lauftraining auch etwas für den Kopf mache“, meinte der Ex-Jus-Student. Der trotzdem noch auf einen Profivertrag hofft. „Ich bin für alles offen“, meinte „Perli“. Der Ex-Anifer, Ex-Grödiger und Ex-Austrianer steht mit ein paar Zweitligisten in Kontakt. Eine Heimkehr nach Salzburg? „Wäre frühestens nächstes Jahr am Plan. Aber ich möchte nichts ausschließen.“

Herbert Struber
Herbert Struber

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