19.06.2019 08:30 |

Fußball

„Baumi“ legt einen Frühstart hin

Nur 18 Tage nach Saisonende in der 2. Bundesliga legt Ried-Coach Gerald Baumgartner mit noch mehr Salzburg-Power schon wieder los. „Wir müssen uns alle ein paar Prozent steigern“, fordert der Salzburger, der nun auch Ex-Anif-Co Andi Berktold mit im Betreuerteam hat.

Den Aufstieg in die Bundesliga hat Ried knapp verpasst. Den „Nimbus der Unbesiegbarkeit“ nehmen die Innviertler unter dem Salzburger Coach Gerald Baumgartner aber beim Trainingsauftakt heute, Mittwoch, in die neue Saison mit. Zehn Siege und fünf Remis hat Ried im Frühjahr nach „Baumis“ Amtsantritt gefeiert. Diese 35 Punkte haben nicht gereicht, um Wattens noch abzufangen. Nun starten die „Wikinger“ als einer der ersten Zweitligisten in die neue Saison. „Wenn du Erster werden willst, musst du gleich zu Beginn vorne dabei sein“, meinte Baumgartner zum „Frühstart“. Nur 18 Tage nach dem letzten Saisonspiel trommelt er wieder alle zusammen.

Da drei Offensiv-Abgänge zu ersetzen sind, läutete in seiner einwöchigen Auszeit in der Ferne das Handy regelmäßig, zumal „Baumi“ auch sportlicher Leiter ist. Der nun auf noch mehr „Salzburg-Power“ setzt.

Neben den Spielern Marco Grüll, Arne Ammerer und Constantin Reiner ist Ex-Anif-„Co“ Andi Berktold neu im Betreuerstab – als Athletikcoach. „Eine wichtige Weichenstellung im Team um das Team. Ich erwarte mir vom Andi, dass einiges Neues einfließt.“ Um am Ende doch Erster zu sein. „Dafür müssen wir uns alle um ein paar Prozent steigern.“ Auch das Salzburg-Trio, mit dem er aber sehr zufrieden ist. „Marco Grüll hat ein super erstes Profi-Halbjahr gespielt, Arne Ammerer hat sich sehr, sehr gut entwickelt. Und von Consti Reiner glaube ich, dass er sich seinen Platz zurückerobern wird“, sagt Baumi. Stammplatzgarantie gibt’s aber für keinen.

Wer kann im Titelkampf gefährlich werden? „Die üblichen Verdächtigen wie Kapfenberg und Lustenau. Und mit Wacker und GAK sind große Namen zurück in der 2. Liga.“

Herbert Struber
Herbert Struber
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