Vorsorge wichtig

„Ein Blackout wäre auch in Oberösterreich denkbar“

47 Millionen Menschen waren in Südamerika stundenlang ohne Strom. Da stellt sich die Frage: Wäre dies auch in Oberösterreich denkbar? Laut Experten: Ja! Die Blackout-Vorsorge-Experten raten daher, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und vorzusorgen: „Wir wollen sensibilisieren, nicht dramatisieren.“

„Unser Stromsystem ist anfälliger für Störungen geworden“, warnt Josef Lindner, Geschäftsführer vom OÖ Zivilschutzverband. Laut Michael Hammer, Präsident des Oö. Zivilschutzverbands, und Sicherheitslandesrat Wolfgang Klinger würden Transportleitungen fehlen. Ein Blackout kann verschiedenste Auslöser haben: „Ein schlimmes Unwetter, eine Cyberattacke oder ein terroristischer Akt - es ist vieles denkbar. Wenn so etwas passiert, ist es schwer, unser Netz weiter stabil zu halten“, so Hammer.

Haus vom Strom nehmen
Würde ein solcher Fall eintreten, wäre auch das wieder Hochfahren des Netzes eine Herausforderung: „Wenn alles gleichzeitig in Betrieb geht, wäre das Netz sofort wieder überlastet“, erklärt Klinger. Darum raten die Experten: Im Katastrophenfall das Haus zur Gänze vom Strom zu nehmen!

Sensibilisierung der Bevölkerung als Ziel
„Wir wollen kein Angstszenario schüren, wir wollen aber, dass man vorbereitet ist“, so der Landesrat weiter. In Oberösterreich arbeitet seit Mai 2013 das Netzwerk für Sicherheit und Zivilschutz. Experten aus dem ganzen Land erstellen Katastrophenpläne und versuchen Lösungen zu finden.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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