Dramatische Lage in OÖ

Borkenkäfer wütet immer mehr in heimischen Wäldern

Im Land ob der Enns spitzt sich die Situation um den Borkenkäfer immer mehr zu und der Befall schreitet immer mehr voran. Die Fördermittel wurden auf 21 Millionen Euro erhöht.

Mehr Befall
Der Borkenkäferbefall schreitet in den oberösterreichischen Wäldern auch heuer rapide voran. Hauptbetroffen sind die tieferen Lagen des Mühl-, Hausruck- und Innviertels wie auch das gesamte Alpenvorland. Aufgrund der Massenvermehrung der Borkenkäfer werden immer höhere fichtenreiche Lagen befallen, sodass Waldbestände großflächig kahlgeschlagen werden müssen.

3,5 Millionen Festmeter
Im Jahr 2018 hat Oberösterreich witterungs- und klimabedingt einen noch nie erreichten Schadholzanfall infolge Borkenkäfer verzeichnet. Laut den aktuellen Ergebnissen der Holzeinschlagsmeldung betrug der Holzeinschlag in Oberösterreich 2018 schadholzbedingt rund 3,5 Mio. Erntefestmeter. Rund 2 Mio. fm davon betrug der Schadholzanteil infolge Borkenkäfer, Sturm, Schneedruck und Eschensterben.

30 Prozent
In Oberösterreich ist rund 50 Prozent des Waldbesitzes Bauern- und Kleinprivatwald. Diese Besitzkategorie ist durch den Borkenkäfer besonders betroffen und musste den größten Anteil der zwangsweisen Nutzung vornehmen. Der Holzeinschlag liegt im Bauernwald gegenüber Normaljahren um mehr als 30 Prozent über den schadensbedingt hohen Werten der Vorjahre.

Höhere Förderung
Im Rahmen des Förderungsprogrammes der Ländlichen Entwicklung stehen in der aktuellen Programmperiode rund 15 Mio. Euro für forstwirtschaftliche Maßnahmen zur Verfügung. Aufgrund der enormen Betroffenheit des Bundeslandes Oberösterreich wurde beim Bund eine Mittelaufstockung von rund 6 Mio. Euro erwirkt, sodass eine Erhöhung auf rund 21 Millionen Euro gegeben ist.

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