Landesgericht Linz

Prozess nach Dayli-Pleite - 3500 verloren Arbeit

Sechs Jahre nach der Pleite der Drogeriemarktkette Dayli steht deren Mastermind Rudolf Haberleitner ab heute, Dienstag, in Linz vor Gericht. Es ist der zweite Anlauf von Richter Gerhard Nathschläger zum Dayli-Prozess. Beim ersten Termin im April ließ sich der Angeklagte entschuldigen.

Haberleitner und ein Mitangeklagter stehen wegen grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, die Geschäftsbücher nicht ordentlich geführt zu haben. Ein Überblick über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sei so erschwert worden. Insgesamt geht’s um 112,9 Millionen Euro, die im Insolvenzfall gefehlt haben. Dadurch wurde die Existenz vieler Menschen, vor allem Frauen, gefährdet. 3500 verloren ihre Jobs.

Keine Zeugen
Am ersten Verhandlungstag sind keine Zeugen geladen. Ein Urteil ist nicht in Sicht. Der Strafrahmen beträgt übrigens zwei Jahre Haft.

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