OÖ Stiftskonzerte:

Heißblütige Premiere und unbeschwerte Klangpracht

Oberösterreich
17.06.2019 18:30
Porträt von krone.at
Von krone.at

Man feiert heuer die 46. Saison der oberösterreichischen Stiftskonzerte und sie begann im Marmorsaal des Stiftes St. Florian. Als Star des Abends wurde der junge, in Caracas geborene Dirigent Domingo Hindoyan gefeiert. Er bewies höchste Inspiration und heißblütiges Temperament, was beim Publikum bestens ankam!

Die OÖ. Stiftskonzerte, die bis Ende Juli in St. Florian, Kremsmünster und Lambach Klassik auf höchstem Niveau bieten, haben sich heuer dem Motto „Fire & Ice“ verschrieben. Die Eröffnung im Stift St. Florian brachte einerseits Überraschungen: Anstatt Alondra de la Parra, die krankheitsbedingt ausfiel, führte Domingo Hindoyan als heißblütiger Dirigent ein brillantes Bruckner Orchester zu höchster Anerkennung!

Virtuos mit Zugabe
Die „Symphonie classique“ von Sergej Prokofjew versprühte gleich zu Beginn unbeschwerte Heiterkeit mit tänzerischen Rhythmen und schwelgte im liebreizenden Larghetto. Es folgte u.a. ein Meilenstein spanischer Folklore, vom Gitarrensolisten Rafael Aguirre mit grandioser Virtuosität präsentiert. Die stürmische Begeisterung des Publikums steigerte sich noch mit einer Zugabe. Das Bruckner Orchester begleitete sorgfältig und entfaltete voluminöse Klangpracht.
www.stiftskonzerte.at

Fred Dorfer, Kronen Zeitung

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