Die in der Kärntner Straße verwendete "Magnolia kobus" wird dabei nicht allzu großkronig und maximal zehn Meter hoch sowie bis zu sechs Meter breit. Sie entwickelt innerhalb von nur wenigen Jahren eine kompakt-kegelförmige bis breitrundliche Krone und ist im Unterschied zu anderen Magnolien-Arten absolut frosthart. Die "Magnolia kobus" ist auch nach ihrer weißen Blüte (ab Mai) ein attraktiver Laubbaum und wird bereits im Herbst 2010 intensiv-goldgelbe Herbstfärbung zeigen, ihre Blüten bleiben im Gegensatz zur herkömmlichen Tulpenmagnolie relativ klein.
Viele Gründe für Magnolien-Pflanzung
Für die Pflanzung dieser Baumart hatte man sich bereits im Vorfeld der Planungen zur neuen Fußgängerzone in der Kärntner Straße entschieden, weil die Blüten dieser Magnolie keine Rutschgefahr darstellen, keine Gefahr einer übermäßigen Verdunkelung der Straße durch zu hohen Wuchs besteht und das Stadtklima dem Baum nichts ausmacht.
Magnolie in Wien mit langer Tradition
Der alljährlich im April so reich blühende Laubbaum hat in Wien schon eine langjährige Tradition. Im Stadtpark, in Nähe des Strauß-Denkmals blüht derzeit ein besonders altes Magnolienexemplar, welches bereits Ende des 19. Jahrhundert anlässlich des Stadtparkbaus gepflanzt wurde. Auch die Magnolia vor der Stadtgartendirektion steht momentan in Vollblüte. Diese Magnolie wurde 1930 gepflanzt und hat in ihren achtzig Lebensjahren inzwischen eine stattliche Größe erreicht.
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