14.06.2019 09:59 |

Hoher Schaden

AK-Konsumentenschutz warnt vor Phishing-Mails

 Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten verzeichnet einen massiven Anstieg von „gefakten“ Mails, auch bekannt als Phishing-Mails. Die Konsumentenschützer warnen: „Bank- oder Kreditkarteninformationen nur über die persönlichen Banken-Plattformen und nie über einen Link einer E-Mail eingeben“. Innerhalb nur einer Woche ist ein Schaden von 10.000 Euro entstanden. Die Dunkelziffer bei den Opfern ist jedoch hoch.

Kärntner sind derzeit Ziel von Cyberkriminalität durch Phishing-Mail-Attacken. Die E-Mail-Attacken haben zum Ziel, Verfügernummer, Passwort und SMS-Sicherheitscode (TAC) der Betroffenen zu bekommen, um in weiterer Folge das Bankkonto leerzuräumen. „Aktuell versenden Betrüger perfekte Kopien von Banken-E-Mails aus, die kaum noch vom Original zu unterscheiden sind.“, erklärt Konsumentenschützer Mario Drussnitzer.

Phishing-Mails sind oft schnell an den vielen Rechtschreibfehlern zu erkennen; aber auch Betrüger lernen und verbessern Text und Aussehen der E-Mails. „Sobald der Zugang zum persönlichen Internetbanking frei ist, können sie das Konto leer räumen“.

Original versus „Fake“

Österreichische Banken übermitteln üblicherweise keine E-Mail zur Überprüfung oder zum Abgleich persönlicher Bank- oder Kreditkartendaten. Allerdings versenden Erste Bank und Sparkassen-Gruppe zu Geburtstagen ihrer Kunden einen Link (vor dem die Banken eigentlich warnen) zum persönlichen Login.

„Diese Vorgehensweise stiftet Verwirrung, da der Konsument trotz der vielen Warnungen die Gefahrenquelle vom Original nicht unterscheiden kann“, warnte Drussnitzer. Rat und Hilfe des AK-Konsumentenschutz gibt es auf kaernten.arbeiterkammer.at/konsument oder telefonisch unter 050 477-2000

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