"Dazu war ich einfach nicht eingeladen", sagte Jannach im Anschluss an die Pressekonferenz. Die Kooperationsverhandlungen zwischen der FPK (dem ehemaligen BZÖ) und der Kärntner FPÖ sind bisher zu keinem Ergebnis gekommen. Die gemeinsame Unterstützung von Rosenkranz sei "ganz und gar nicht" als bereits vollzogene Fusion zu verstehen, erklärte Scheuch.
Rosenkranz "ungeschminkt" präsentieren
Die erweiterte FPK-Landesparteileitungssitzung am Donnerstagabend war zwar auch für FPÖ-Mitglieder offen, das Treffen diente aber nur dazu, Rosenkranz den Funktionären "ungeschminkt" zu präsentieren, erklärte Scheuch.
Rosenkranz stand der Zusammenarbeit von FPK und FPÖ bisher kritisch gegenüber. Wie sie in Kärnten betonte, sieht sie die Kooperation mittlerweile aber "auf einem guten Weg". "Ich war davon überzeugt, dass es ein schwieriges Unternehmen sein wird", begründete die Präsidentschaftskandidatin ihre einstige Skepsis.
Scheuch: "Zwischen 20 und 30 Prozent"
Wahrend FPÖ-Chef Strache ein Ergebnis von 35 Prozent für Rosenkranz bei der Wahl am 25. April nicht ausschließt, erwartet sich Scheuch in Kärnten "zwischen 20 und 30 Prozent." "Schön wäre es, das beste Ergebnis eines freiheitlichen Kandidaten zu erreichen", meinte Rosenkranz.
Rosenkranz polarisiert auch in Klagenfurt
Dass die FPÖ-Kandidatin polarisiert und noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist, zeigte ein Spaziergang von Scheuch und Rosenkranz über den Klagenfurter Benediktinermarkt. Neben viel freundlichem Händeschütteln waren etliche Marktbesucher zu beobachten, die offensichtlich fluchtartig vor den Wahlkämpfern das Weite suchten.
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