12.06.2019 06:50 |

Baum eingegangen

Macron will Trump neue Eiche schicken

Folgt nun doch ein Happy End nach dem Baum-Drama in Washington? Nachdem die Eiche, den US-Präsident Donald Trump und sein französisches Pendent Emmanuel Macron medienwirksam im Garten des Weißen Hauses eingepflanzt hatten (Video oben), eingegangen war, hat der Franzose nun eine pragmatische Lösung parat: „Ich werde eine andere schicken, das ist kein Drama“, versicherte Macron.

Das symbolträchtige Geschenk nahm Macron im April 2018 zu einem Staatsbesuch in die USA mit. Ein Zeichen der Freundschaft sollte die Eiche aus einem nordfranzösischen Wald sein - doch der Baum hatte seine Zeit in Quarantäne nicht gut überstanden.

Macron: Baum überstand „hartes Regime“ nicht
Ein schlechtes Omen? Der französische Präsident hat dazu eine Theorie: „Der Arme hat nicht überlebt, weil er wohl einem etwas harten Regime unterzogen wurde“, witzelte er gegenüber dem Schweizer Fernsehender SRF.

Ausgegrabener Baum sorgte für Verwunderung
Die Eiche stammt aus einem Wald, in dem im Ersten Weltkrieg mehr als 2000 US-Soldaten im Kampf gegen die Deutschen getötet worden waren. Bilder und Videos der gemeinsamen Gartenarbeit von Trump und Macron - im Beisein ihrer Gattinnen - gingen um die Welt. Kurz darauf war der Baum verschwunden. Nach Spekulationen nach dem Verbleib ließ ein Botschafter wissen, dass die Pflanze ausgegraben und isoliert worden war, um zu verhindern, dass Krankheiten oder Schädlinge eingeschleppt werden.

Kommentatoren stuften den Tod der Eiche augenzwinkernd als Symbol für die kriselnden Beziehungen zwischen den USA und den Europäern ein. Macron wies das zurück. „Man sollte nicht dort ein Symbol sehen, wo es keines gibt“, sagte der Präsident. „Das Symbol war es, ihn (den Baum) gemeinsam einzupflanzen.“

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