Es war ein sogenanntes Risikospiel. Weil sich im Vorfeld auch Wacker-Fans angekündigt hatten, um gegen ihre Grazer "Freunde" Stimmung zu machen. Die Steirer verhielten sich ruhig – der grün-schwarze Trupp ließ es nach Schlusspfiff krachen. Es gab Tumulte mit den Ordnungskräften - im und außerhalb des Alpenstadions. Die Sicherheits-Investition (10.000 Euro) hatte sich rentiert.
Fünf Randalierer (keine Innsbrucker) wurden ausgeforscht – gegen sie wurde nun beim Bezirksgericht Schwaz Klage eingebracht. Symbolisch. Es gehe, heißt es in der Klageschrift von Rechtsanwalt Hermann Holzmann, nicht ums Geld, sondern darum, solche Randalierer-Aktionen in Zukunft zu verhindern. "Die schwarzen Schafe gehören weg. Die, die am Fußballplatz nur am Radau interessiert sind", formuliert WSG-Manager Robert Auer. Josef Geisler, TFV-Präsident und Richter, unterstützt die Aktion: "Der richtige Weg, das Problem in den Griff zu bekommen."
Wacker? Hielt sich offiziell zurück, Gerald Schwaninger sagt aber: "Auch wir sind gegen diese Radaubrüder."
Grumser mit zwei Elfern
Im Tiroler Cup hatten Wackers Amateure am Dienstagabend nach einem tollen Match die Nase 4:3 vorne. Thomas Grumser war mit zwei Treffern Mann des Spiels.
Wattens – Wacker Amateure 3:4 (2:2)
Tore: Stojadinovic (26.), Krißmer (30.), Ramsbacher (53.); Grumser (19. Elfmeter, 65. Elfmeter), Kaloperovic (43.), Zangerl (50.).
von Georg Fraisl, Tiroler Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.