29.05.2019 10:30 |

Im Jahr 2015

Einzugsgebiet entschied für Knotenpunkt Neumarkt

Noch immer gibt es in Straßwalchen Diskussionen rund um den Neubau des Bahnhofs in Steindorf. Ein Treffen zwischen Bürgermeisterin Tanja Kreer, den ÖBB und dem Land Salzburg brachte in der vergangenen Woche keine Ergebnisse. Das Hauptaugenmerk wird am Knotenpunkt Neumarkt liegen.

2015 wurde die Entscheidung getroffen, dass der Bahnhof Neumarkt-Köstendorf zum Knotenpunkt ausgebaut wird. Hier wird ein neuer Bahnhof entstehen, das dritte Gleis für die S-Bahn Richtung Friedburg gebaut und auch ein großer Busterminal wird die Pendler in die Flachgauer Stadt bringen. Nach der Fertigstellung wird es drei Hauptstrecken geben. Die S-Bahn S21 wird von Freilassing über Neumarkt und Steindorf nach Friedburg fahren – elektrifiziert und mit modernen Fahrzeugen. Die Mattigtalbahn fährt mit Dieselloks über die selbe Strecke von Braunau bis Freilassing. Die Railjets, S2, etc. bleiben auf der Weststrecke ohne Halt in Steindorf. Dass Neumarkt als künftiger Knotenpunkt ausgewählt wurde, hat mehrere Gründe. Zum einem die Kosten. Ein Umbau wäre in Steindorf wesentlich teurer. Auch der Güterverkehr wäre eingeschränkt, weil man Abstellgleise opfern hätte müssen. Die Güterzüge spielen im sogenannten „Modal Split“ ein wichtige Rolle.

150 Steindorfer in Fußnähe zu Bahnhof
Zum anderen liegt Neumarkt verkehrstechnisch günstiger, hat ein größeres Einzugsgebiet. Damals wurden Zahlen aus dem Jahr 2012 für die Bewertung herangezogen. Man schaute sich beispielsweise an, wie viele Einwohner innerhalb von zehn Minuten zu Fuß die Bahnhöfe erreichen. Das Ergebnis: Neumarkt 450, Straßwalchen West 1300, Steindorf 150. Damit war der Fokus schnell klar.

Dadurch bekommt auch der Halt in Friedburg eine zentrale Rolle - für Pendler aus Oberösterreich.

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