Wenig Pflegepersonal

Akademische Ausbildung lässt auf sich warten

Oberösterreich
01.04.2010 09:42
Oberösterreich muss sich auf ein Mangel an Pflegepersonal einstellen. Im Land ob der Enns werden die Krankenpflegeschüler zwar nicht wie beispielsweise in Salzburg mit einem "Butterbrot" von anfangs 100 Euro im Monat abgespeist, dennoch kommt ein Personalmangel auf uns zu. Denn es fehlt noch immer die akademische Ausbildung, wie es sie in anderen Bundesländern bereits gibt.

Mehr als die geringe Bezahlung schmerzt die Salzburger ihr rechtlicher Status. Sie gelten weder als Schüler noch als Studenten, genießen daher keine Freifahrten in Öffis oder Gratis-Schulbücher. Da sind die Oberösterreicher besser dran: In den gespag-Spitälern liegt das monatliche Taschengeld im ersten Jahr bei 262 Euro, im zweiten bei 322 und im dritten bei 490 Euro.

In der Ausbildung für Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege wird sogar mehr bezahlt. Mit dem Schülerausweis gibt es Ermäßigungen bei den Öffis. Die 280 Schüler im Linzer AKH bekommen ebenso viel bezahlt, haben Schülerstatus und daher die übliche Freifahrt. Dennoch haben die Salzburger den Oberösterreichern den Vorteil der Fachhochschulausbildung voraus.

Kronen Zeitung

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