„Alt und verwittert“

Totenkopf-Fund an Kirchentür: Keine Ermittlungen

Niederösterreich
22.05.2019 12:06
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach dem Fund eines Totenkopfes an der Sakristeitür der Kirche Altmelon im niederösterreichischen Waldviertel wird es keine Ermittlungen geben. Zwar wurde die Staatsanwaltschaft mit dem Vorfall betraut, es habe aber keinen Anfangsverdacht gegeben, so der Sprecher der Anklagebehörde, Franz Hütter, am Mittwoch.

Am 28. April hatte ein Mesner an der Kirchentüre den menschlichen Schädel, verstaut in einer Plastiktasche, entdeckt. Publik wurde der Fall schließlich am vergangenen Freitag. Normalerweise würden solche Skelettteile direkt bei der Polizei abgegeben, wies der Staatsanwalt auf die ungewöhnliche Art der Ablage des Totenkopfs hin.

Zu diesem Zeitpunkt war bereits ersichtlich, dass der Schädel keinerlei Deformierungen oder Beschädigungen aufwies, ebenso auch keinerlei Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Er sei „alt und verwittert“, präzisierte Hütter. 

Der Schädel werde nun der Pfarre zur Bestattung übergeben, hieß es.

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