So, 16. Juni 2019
20.05.2019 06:47

„Jetzt erst recht“

Strache ins Rathaus? Die nächste Schnapsidee!

Als Vizekanzler ist er gescheitert (siehe auch Video oben), will Heinz-Christian Strache jetzt um das Wiener Bürgermeisterbüro kämpfen? Es ist kaum zu glauben, aber der „Standard“ berichtete am Sonntag über dementsprechende WhatsApp-Nachrichten, die Freiheitlichen bestätigen „Gedankenexperimente“. Und er schreibt: „Jetzt erst recht.“

In dem Ibiza-Video beweist Heinz-Christian Strache, dass ihm die Macht wichtiger ist als die Menschen, die er vertreten sollte. Auch von der Mär des „Vertreters des kleinen Mannes“ ist nicht viel geblieben. HC ist nicht der Bierzelt-Kumpel, für den man ihn halten sollte. Er ist ein Oligarchenfreund, der sich auf Milliardärs-Jachten pudelwohl fühlt und bei Abendessen, die das Doppelte der Mindestsicherung kosten.

Comeback Straches nicht ausgeschlossen
Und in seiner Machtgier kann er nicht loslassen. Es sind unglaubliche Infos, die Sonntag die Runde machten. Strache soll in einer WhatsApp-Nachricht an Spitzenfunktionäre am Samstagabend geschrieben haben, dass der Wiener Vorstand einstimmig auf seinen Verbleib als Obmann bestehe. Ein „Krone“-Rundruf bei diversen Freiheitlichen zeigt: Auch noch am Sonntag war das „eine Option, über die wir nachdenken“. Sonntagabend postete Strache auf Facebook: „Jetzt erst recht.“ Daneben Daumen nach oben. Und FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky schloss ein Comeback Straches nicht aus.

Veronika Matiasek „keine optimale Nachfolgerin“
Spätestens am Montag werden wir mehr wissen, da entscheidet die Partei. Strache war Landesparteiobmann der Wiener Blauen, Johann Gudenus (der Sonntagabend „mit sofortiger Wirkung“ aus der FPÖ ausgetreten ist) Parteiobmann. Nach der Video-Krise rückte die stellvertretende Obfrau Veronika Matiasek interimistisch an die Spitze. Die kennt niemand. Nicht nur in anderen Bundesländern nicht, auch in Wien ist diese Frau nur Politologen mit Insiderwissen bekannt. Wie Peter Filzmaier. Er sagt: „Sie ist keine optimale Nachfolgerin.“

Wann in Wien gewählt wird, ist noch die große Unbekannte. Im „Krone“-Gespräch sagt Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) auch am Sonntag: „Ich halte nichts von vorgezogenen Wahlen aus strategischen oder taktischen Gründen.“

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Perfekter Ersatz?
Statt Jovic! ER soll Hütters neuer Knipser werden
Fußball International
Ukraine - Südkorea 3:1
Phänomenales Solo-Tor entscheidet U20-WM-Finale
Fußball International
U-21-Team in Italien
Für den guten Schlaf fliegen die Matratzen
Fußball International
Parallelen eindeutig
Kompromiss! Henrik jetzt auf Marcels Spuren
Wintersport
Gegen Kolumbien
Messi: So wird‘s nichts mit Titel, 0:2 bei Debüt
Fußball International
Schwere Beine
Den Körper entwässern
Gesund & Fit
Wien Wetter

Newsletter