Tipps von Experten

Keine Fahrradtour mit Kindern ohne Helm und Gurt

Kindersitz, Anhänger oder Lastenfahrrad? Für eine Radtour mit den Kleinsten gibt es viele Varianten. Eines haben alle gemeinsam: Helm und Gurt sind Pflicht! Der ÖAMTC hat alle Möglichkeiten genauer unter die Lupe genommen: Der Kindersitz sei die günstigste Variante, ein Anhänger mit Überrollbügel dafür die sicherste.

Das Wichtigste vor einem Familien-Radausflug vorweg: Für am Rad transportierte Kinder unter 12 Jahren gilt die Helm- und Gurtpflicht, der Lenker muss mindestens 16 Jahre sein! „Der Kindersitz ist die günstigste Variante, er erlaubt aber nur den Transport eines Kindes und macht das Rad instabil. Am sichersten sind Kinder in einem Anhänger mit Überrollbügel. Im Lastenfahrrad hat man die Kleinen meist im Blick, auch können mehrere Kinder mitgenommen werden“, weiß ÖAMTC-Techniker Dominik Darnhofer.

Kindersitz, Anhänger, Lastenfahrrad
Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme und die verschiedenen gesetzlichen Bestimmungen hat ÖAMTC-Juristin Eva Unger zusammengefasst:

  • Kindersitz: Er darf nur hinter dem Fahrradsattel angebracht werden, muss fest mit dem Rahmen verbunden sein. Außerdem sind verstellbare Fußstützen, Speichenschutz und Gurtsystem verpflichtend.
  • Anhänger: Ein guter Anhänger verfügt über Gurtsystem, Überrollbügel und Wetterschutz. Sogar Babys können mit einem geeigneten Einsatz sicher transportiert werden. Negativ könnte die Gesamtlänge sein.
  • Lastenfahrrad: Eine Transportkiste ist vor oder hinter dem Lenker angebracht, es können mehrere Kinder transportiert werden. Nachteil: Der hohe Preis.
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