Mi, 22. Mai 2019
17.05.2019 06:56

Horrorfall in Chicago

Schwangerer (19) Baby aus dem Bauch geschnitten!

Es ist unvorstellbar grausam, was einer 19-Jährigen in Chicago angetan wurde: Die hochschwangere Jugendliche wurde in das Haus einer Bekannten gelockt, sie sollte sich Sachen für ihr ungeborenes Kind abholen. Doch was sie dort tatsächlich erwartete, war der Tod. Denn die junge Frau wurde erwürgt, das Baby ihr aus dem Bauch geschnitten. Das Kind ist noch am Leben, aber in sehr kritischem Zustand. Die Bekannte, ihre Tochter und ihr Lebensgefährte sind wegen des Mordes in Haft.

Chicagos Polizeichef Eddie Johnson sprach bei einer Pressekonferenz am Donnerstag von einem „abscheulichen und völlig verstörenden“ Verbrechen. Er könne sich nicht ansatzweise vorstellen, „was diese Familie gerade durchmacht“, sagte Johnson über die Familie des Opfers. „Sie sollten die Geburt eines Babys feiern. Stattdessen betrauern sie den Verlust der Mutter und vielleicht auch des kleinen Kindes.“

Kleidung und Ausstattung für das Baby versprochen
Die Leiche der 19-jährigen Marlen Ochoa-Lopez war nach Polizeiangaben am Dienstagabend bei einer Hausdurchsuchung in der Stadt im US-Bundesstaat Illinois entdeckt worden - sie war in einer Mülltonne versteckt gewesen. Die Schwangere hatte ihre mutmaßlichen Mörder nach Angaben der Ermittler gekannt, weil sie schon einmal Babysachen bei ihnen gekauft hatte. Mit ihrem Ehemann hatte Marlen bereits einen dreijährigen Sohn, wie Medien berichteten.

Mutter gab an, selbst ein Baby auf die Welt gebracht zu haben
Am Tag ihres Verschwindens am 23. April hatte die 19-Jährige mit der 46-jährigen Clarisa F. über Facebook Kontakt gehabt. Die Frau versprach ihr Kleidung und andere Babyausstattung. Doch als die 19-Jährige in dem Haus ankam, um sich die Sachen abzuholen, wurde sie erdrosselt, ihr Baby ihr aus dem Leib geschnitten. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 46-Jährige und ihre 24-jährige Tochter Desiree die hochschwangere Marlen mit einem Kabel strangulierten, bevor sie die Wahnsinnstat durchführten.

Kurz darauf setzte die 46-Jährige dann einen Notruf ab. Sie gab an, zu Hause selbst ein Baby zur Welt gebracht zu haben, das nun nicht mehr atme. Das Neugeborene wurde ins Krankenhaus gebracht und soll in Lebensgefahr schweben. Im Spital wurde man schnell misstrauisch, was die ihnen aufgetischte Geburtsgeschichte anging. Ein DNA-Test ergab schließlich, dass Clarisa F. lügt und das Baby nicht ihres sein konnte.

Die 46-Jährige und ihre Tochter wurden unter Mordverdacht festgenommen. Zudem wird ihnen Kindsraub vorgeworfen. Der 40-jährige Lebensgefährte der Mutter wird sich wohl dafür verantworten müssen, den Mord vertuscht zu haben.

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