Zwei Broschüren:

Hilfswerk will die Angst vor der Demenz nehmen

„Wir wollen die Krankheit Demenz entstigmatisieren und Ängste abbauen. Demenz geht uns alle an!“, sagt Wolfgang Hattmannsdorfer als Landesobmann des OÖ Hilfswerks. „Vehikel“ dafür sind unter anderem zwei Broschüren mit Rat und Anregungen zur Tat für von Demenz Betroffene sowie für ihre Angehörigen.

„Ich bin dann mal alt. Wie sich das Gehirn im Alter verändert“, heißt die Hilfswerk-Broschüre, in der man auch erfährt: „So halten Sie Ihr Gehirn fit.“ Die andere mit dem Titel „Mehr als vergesslich“ ist ein Ratgeber für Angehörige: Was kann im Alltag mit dementen Menschen hilfreich sein

Schon mindestens 16.000 Demenzkranke in OÖ
Ziel desOÖ Hilfswerks ist es, zu unterstützen, andererseits aber auch die Gesellschaft zu sensibilisieren und für mehr Akzeptanz zu sorgen. Mindestens 16.000 Demenzkranke gibt es laut Schätzungen in Oberösterreich, eine Gruppe, die sich bis 2050 voraussichtlich mehr als verdoppeln wird.

Demenz beim Pflegegeld mehr berücksichtigen!
Daher drängt Hattmannsdorfer auch als ÖVP-Sozialsprecher auf eine stärkere Berücksichtigung von Demenz beim Pflegegeld, erst recht, wenn zuhause gepflegt wird. Denn auch im Bereich Demenz gelte der Grundsatz „Mobil vor stationär“. „Durch entsprechende Betreuungsangebote und Entlastung von Angehörigen wollen wir sicherstellen, dass Menschen mit Demenz so lange als möglich lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können“, sagt Hattmannsdorfer.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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