Di, 21. Mai 2019
09.05.2019 06:00

Moderne Ära:

Flaggschiff im Spital: Millionen für Radiotherapie

Es ist ein Quantensprung auf der Spezialstation an den SALK, die sich zwei Universitätskliniken teilen: Radiotherapie und Nuklearmedizin freuen sich über einen nagelneuen zweiten Stock. Die Bauanforderungen waren besonders hoch, weil es hier auch eine Isolierstation gibt. Das Land hat 6,8 Millionen Euro investiert.

Leichtbauweise, aber zum Teil mit Blei verstärkte Wände – das umschreibt die hohen Anforderungen an den Bau. Der neue Therapie-Trakt wurde mit zusätzlichen Stützen verstärkt.

Herzstück ist die Spezialstation, wo radioaktive Therapien verabreicht werden. Es gilt hier höchste Sicherheit. Die Patienten – vorwiegend nach Schilddrüsen-Operationen – dürfen den Bereich für einige Tage nicht verlassen. Prof. Christian Pirich: „Unsere Patienten sind zumeist sehr jung. Mit einer Radiojodtherapie sind sie zu 95 Prozent geheilt.“

Die Erinnerungen an die alte Station sind schnell verdrängt, jetzt freuen sich Ärzte und Pflege über hochmodernes Ambiente. Die Auflagen sind enorm: Sogar die Fugenmasse zwischen den Badfliesen muss „strahlentauglich“ sein. Das Wasser aus dem Sanitärbereich wird in Spezialbecken im Keller aufgefangen und kann erst nach mehreren Schritten in die Kanalisation gehen.

27 Betten stehen zur Verfügung. Das Bauprojekt wurde im laufenden Betrieb umgesetzt. Landesvize Christian Stöckl: „Wir sparen nicht nur. Die Station ist ein wichtiger Schritt. Als nächstes ist die Onko-Tagesklinik an der Reihe.“

Sabine Salzmann
Sabine Salzmann

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