Katrinalm in Bad Ischl

Schlecht ausgerüstete Wanderin gerettet

Ihre schlechte Ausrüstung und die mangelnde Erfahrung bei Bergwanderungen wurden einer 45-Jährigen aus dem Bezirk Wels-Land am Dienstag beim Aufstieg auf die Katrin in Bad Ischl zum Verhängnis. Sie musste von der Bergrettung geborgen werden.

Ziel der Wanderin war die Bergstation der Katrin Seilbahn. Sie wählte zuerst den Weg über den ehemaligen Pistenverlauf, entschied sich weiter für den Aufstieg über den sogenannten „Windengraben“, einen von mehreren markierten Wegen. Bereits hier wechselten die Bedingungen immer wieder von schneefrei bis schneebedeckt. Die Frau, die weder einen Rucksack mit sich führte noch geeignetes Schuhwerk trug, setzte ihre Wanderung trotzdem fort. Auf einer Seehöhe von 1360 Metern entschied sie sich auf dem markierten Wanderweg unterhalb des Adamkogels direkt zur Katrinalm zu gehen. Dieser Weg verläuft quer zu teilweise steilen Südhängen.

Notruf
Da sie fürchtete auf der harten Altschneedecke, auf der 25 bis 30 Zentimeter Neuschnee lagen, abzurutschen, setzte die Wanderin um 15.27 Uhr einen Notruf ab. Zwei Bergretter erreichten die Frau und konnten mit ihr den Fußmarsch zur Bergstation fortsetzen. Mit der Seilbahn ging es dann zurück ins Tag. Insgesamt waren acht Bergretter der Ortsstelle Bad Ischl, ein Alpinpolizist und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

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