Solange die Spielerwelt noch auf den dritten Teil der Samurai-Saga Onimusha wartet, vertreiben soll ihnen noch schnell etwas Geld aus der Tasche gezogen werden. Mit einem kleinen „Onimusha“-Übertitel bringt Capcom ein ziemlich schwaches Prügelspiel, das im Test enttäuscht.
Onimusha 3 dürfte einer der besten Titeldes Jahres werden, umso enttäuschender ist das "Amuse Gueule"ausgefallen: Capcom hat die Charaktere aus der Samurai-Saga inein Prügelspiel verpackt, das sich am ehesten mit dem Nintendo-Spaß-Spiel"Super Smash Brothers" vergleichen lässt.
Verglichen mit Tekken oder Soul Calibur oder Deador Alive stinkt "Blade Warrior" vollkommen ab. Die Steuerung istunorthodox und die Animationen sind hölzern. Schön sindlediglich die Orte an denen man zum Schwertkampf schreitet sowiemanche Effekte: In einem Feld mit hohem Gras fliegen nicht nurdie Schwerter sondern auch die abgesäbelten Grashalme indie Luft.
Die Kampfarenen sind auf mehrere Plattformen verteilt,Sonderwaffen werden einfach aufgesammelt und können gegenden Feind geschleudert werden. Aus heiterem Himmel tauchen Schatztruhenauf, in denen sich Power-Ups und Waffen verbergen. Magische Schildeschützen dich vor den Angriffen deines Gegners.
Der Story-Modus ist nicht besonders üppigausgefallen: Kurze Videosequenzen laufen zwischen den Kämpfenab. Am meisten Spaß macht noch der Multiplayer-Modus, woman seine Gegner austricksen kann.
Fazit: Ein Super Smash Bros. fürErwachsene, das Missbrauch mit dem Onimusha-Namen betreibt. WederSound noch Gameplay konnten uns überzeugen. Die Grafik istnur in Ansätzen brauchbar.
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