Argentinien-Junta
Ex-Soldat soll 600 Menschen gefoltert und getötet haben
Galian soll dort schwere Menschenrechtsverletzungen an mindestens 600 Oppositionellen begangen haben und auch an den berüchtigten "Todesflügen" beteiligt gewesen sein, bei denen Gefangene betäubt aus Flugzeugen in den Rio de la Plata oder den Atlantik geworfen wurden.
Nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen verschwanden während der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis 1983 rund 30.000 Menschen.
Amnestiegesetz aufgehoben
Seit 2003 ein Amnestiegesetz für während der Diktatur begangene Straftaten annulliert wurde, hat die argentinische Justiz eine Reihe von Verfahren gegen Verdächtige aufgenommen.
Seit Dezember muss sich auch der als "Todesengel" berüchtigte ehemalige Offizier Alfredo Astiz vor Gericht verantworten (siehe Story in der Infobox). Er soll an der Verschleppung und Ermordung zweier französischer Nonnen sowie Dutzender Oppositioneller beteiligt gewesen sein.
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