5,2-Meter-Fall

Übelkeit durch Zigarette: Von Balkon gestürzt

Eine Zigarette löste in Oberhofen am Irrsee (OÖ) eine fatale Kettenreaktion aus: Der Pole, der sie rauchte, greift normal nicht zum Glimmstängel - ihm wurde schlecht, er ging auf den Balkon und stürzte in der Folge mehr als fünf Meter ab.

Eine erste Befragung ergab, dass sich insgesamt sechs polnische Arbeiter ab etwa 15 Uhr in der Wohnung in Oberhofen/I. trafen, alkoholische Getränke konsumierten und dabei spielten. Der Verunglückte, der normalerweise Nichtraucher ist, rauchte eine Zigarette. Daraufhin wurde ihm übel und er ruhte sich auf einem Stuhl am Balkon aus.

Niemand bekam Sturz mit
Wie es dann zu dem Sturz gekommen ist, konnte sich niemand erklären. Der 34-Jährige stürzte über ein mit einem metallenen Balkongeländer gesicherten Balkon 5,2 Meter in die Tiefe und schlug dabei auf Waschbetonplatten am Boden auf. Den Sturz beobachtete niemand.

Erst als einer der Männer nach dem Mann sah und ihn nicht am Balkon finden konnte, schaute er nach unten und sah dort den Verunglückten. Von den Kollegen des Opfers wurde daraufhin der Notruf verständigt. Der 34-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und mit dem Notarzthubschrauber C6 in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen

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