11.04.2019 10:09 |

Nachspiel Radiologie

Zeller Lösung beschäftigt Ärztekammer und Landtag

Die Diskussion um die Radiologie in Zell am See geht in die nächste Runde: Das Tauernklinikum will parallel zum Spital ein Ambulatorium im Stadtzentrum führen, bekam es in einer ersten Etappe jetzt auch genehmigt. Eine Bedarfsprüfung wird nicht vorgeschrieben.

Die gute Nachricht für Radiologie-Patienten vorweg: Kosten fallen für sie auch in der Ex-Silli-Ordination weiterhin keine an. Das Tauernklinikum verrechnet so kostengünstig, dass es keine Selbstbehalte in der Wahlarzt-Praxis gibt. Ursprünglich sollte durch eine Verlegung ins Spital teure Technik gespart werden. Landesvize Christian Stöckl räumte auch im Landtag Schwierigkeiten ein: „Es kam mehrfach zu Verzögerungen.“

Während es von der GKK noch hieß, das die Ordination ausläuft, hat das Tauernklinikum bereits einen positiven Errichtungsbescheid für eine Außenstelle erhalten. Eine Bedarfsprüfung gibt es nicht, obwohl langfristig beide Adressen angeboten werden sollen. Die Ärztekammer hat ihr Veto angekündigt und will verhindern, dass über die Hintertüre niedergelassene Strukturen zerschlagen werden. Eine Betriebsbewilligung ist damit noch nicht fix.

Sabine Salzmann
Sabine Salzmann
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