„Er ist auf mich losgegangen, weil er offenbar nicht wollte, dass seine Gattin stationär aufgenommen wird“, erklärte der 32-jährige Angeklagte vor Richter Gerhard Melichar. „Ich habe ihn dann nur ein wenig weggeschubst. Mehr war nicht.“ Warum der angeblich aggressive Türke aber plötzlich einen Nasenbeinbruch zu beklagen hatte, konnte sich der Rumäne nicht erklären. Und auch die vorhandene Überwachungskamera schwenkte offenbar ausgerechnet im Moment des Zwischenfalls um. Auf dem Video ist jedenfalls nichts zu sehen.
Taxler sah den Schlag
Irgendwie dubios: Erst zu Hause will das angeblich stark blutende Opfer bemerkt haben, dass ihm die Nase gebrochen wurde. „Ich habe eindeutig einen Schlag ins Gesicht gesehen“, meinte aber ein Taxifahrer.
Für Zeugen vertagt
Da das vermeintliche Opfer derzeit wegen einer anderen Geschichte in Deutschland im Gefängnis sitzt, musste der Prozess vertagt werden. Richter Melichar, der Staatsanwalt sowie der Verteidiger wollen zudem auch noch zwei Arbeitskollegen des in Innsbruck lebenden Rumänen und eine Sachverständige befragen.
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