Ein Luftschutzbunker in einer Wohnanlage in Schärding wurde von Jugendlichen zur Drogen-Höhle umfunktioniert. Ein 23-Jähriger war der „Boss“, der auch Drogen aus Deutschland auf Bestellung ins Innviertel holte. Er sitzt in Haft, 20 Abnehmer sind ausgeforscht.
Die Polizisten waren nach Hinweisen auf den ungenutzen Luftschutzbunker gestoßen, den vor allem vier Teenager - 16 bis 23 Jahre - zur Drogen-Höhle umfunktioniert hatten.
Schmuggel-Aufträge
Der 23-jährige Haupttäter war Lieferant, ein 22- und ein 16-Jähriger stellten das „Gras“ zur Verfügung. Der 23-Jährige soll insgesamt 660 Gramm Marihuana, etwas Amphetamin und Kokain von Bayern ins Innviertel gebracht und auch auf Bestellung geschmuggelt haben. Dabei half ihm ein 18-Jähriger aus der Bande, der die Aufträge entgegen nahm.
U-Haft
Der 23-Jährige wurde verhaftet, die U-Haft wurde verhängt. 20 weitere Junkies wurde angezeigt.
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