ÖVP-Frauen zur Pflege:

„Altenpflege sollte vor Aktenpflege gehen!“

Oberösterreich
26.03.2019 18:00
Porträt von krone.at
Von krone.at
In Österreich wächst parallel zur steigenden Lebenserwartung der Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal, so auch in Oberösterreich. Dazu sehen sich viele bei der Pflegearbeit von Angehörigen mit Hürden konfrontiert. Die OÖVP Frauen haben nun ihre Änderungswünsche in ein Forderungspaket verpackt.

In Oberösterreich sind rund 150.000 Menschen in Pflege. Die meisten werden Zuhause – und von Frauen betreut. Insgesamt sind drei Viertel aller Pflegenden weiblich.

OÖVP schnürt Forderungspaket
Da die OÖVP-Frauen Verbesserungspotenzial im Pflegesystem sehen, haben sie ein Forderungspaket geschnürt. Konkret fordert Landesleiterin Doris Schulz Bürokratieabbau: „Altenpflege soll vor Aktenpflege gehen!“ Weitere Forderungen: Eine Mindestausbildung für 24-Stunden-Pflege, die Pflegegelderhöhung ab Stufe 1 und für jene, die zuhause pflegen, attraktive Modelle für Pflege-Wiedereinsteiger und für am Mehrgenerationen-Wohnen-Interessierte sowie bessere Unterstützung für pflegende Angehörige.

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