23.03.2019 15:01 |

Künstliche Intelligenz

Russlands „Killer-Roboter“ sollen autonom agieren

Der Kreml rüstet auf: Ein Video zeigt die neueste Schöpfung aus russischen Militärlaboren. Zu Putins neuem Kampf-Spielzeug gehören dabei neben KI-Drohnen auch Panzer, die ganz einfach von Soldaten ferngesteuert werden können. Bald sollen die Killer-Roboter allerdings vollkommen eigenständig agieren und und ihre Ziele selbstständig finden.

Das ultimative Ziel sei es, eine Armee von Robotern zu haben, die vollständig durch Algorithmen und künstlicher Intelligenz kontrolliert werden kann, berichtet Russlands Advanced Research Foundation (ARF) am Donnerstag. Derzeit werden die Drohnen von Soldaten eingesetzt, die die Fahrzeuge aus der Ferne steuern.

Autonomer Modus soll erhöht werden
In Zukunft werde die Technik völlig autonom sein. Das heißt, die militärische Hardware kann Feinde ohne menschliches Eingreifen anvisieren und töten. „Die Entwicklung von Kampfrobotern ist auf dem Weg, die Fähigkeit zur Ausführung von Aufgaben im autonomen Modus zu erhöhen, während die Rolle des Bedieners allmählich reduziert wird“, sagte ein Sprecher der ARF.

„Wer den Durchbruch bei Künstlicher Intelligenz schafft, wird die Welt beherrschen“, lauteten Putins Worte noch vor zwei Jahren. Kurz davor hatte auch der Rüstungskonzern Kalaschnikow angekündigt, „in naher Zukunft“ smarte Waffen auf den Markt zu bringen.

KI-Experten warnen vor „dritter Revolution in der Kriegsführung“
116 der weltweit angesehensten KI- und Robotik-Experten aus 26 Ländern, darunter Tesla-Chef Elon Musk und Mustafa Suleyman, der führende Kopf hinter Googles Künstlicher Intelligenz „AlphaGo“, fordern daher ein Verbot autonomer Waffensysteme. Sei die Büchse der Pandora erst einmal geöffnet, dürfte sie nur schwer wieder zu schließen sein, warnten die Wissenschaftler vergangenen August in einem offenen Brief an die Vereinten Nationen vor einer gefährlichen „dritten Revolution in der Kriegsführung“.

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