Nicht wie geplant:

Schule erst saniert, nun zugesperrt

Oberneukirchen hat drei Volksschulen und drei Kindergärten, jeweils paarweise auf die Ortsteile Oberneukirchen, Waxenberg und Traberg verteilt. In Waxenberg und Traberg sind die Bildungsstandorte ziemlich neu, sollen jedoch nicht, wie geplant, in Betrieb gehen. Kritiker werfen der Gemeinde eine unsachliche Handhabung vor.

Im Oberen Mühlviertel sorgt derzeit die Schließung einer Volksschule und eines Kindergartens in der Marktgemeinde Oberneukirchen für Unmut. Zu Beginn die Fakten: Die rund 3000 Einwohner große Gemeinde hat drei Volksschulen und drei Kindergärten. Verteilt sind diese paarweise auf die Ortschaften Oberneukirchen, Waxenberg und Traberg. Die Betreuungseinrichtungen in Traberg wurden im Jahr 2013 neu eröffnet. Die Volksschule und der Kindergarten in Waxenberg wurden 2016 neu saniert.

Beschluss sorgt für Verwirrung
„Alles für die Katz’, hinausgeworfenes Steuergeld“ – wie es von Seiten der Kritiker nun tönt. Denn während in Obeneukirchen alles beim Alten bleibt, wird in Traberg und Waxenberg alles neu: Die neu sanierte Volksschule in Waxenberg soll nicht in Betrieb gehen – stattdessen sollen dort Krabbelstube und Kindergarten mit Kindern aus Traberg und Waxenberg untergebracht werden. Im Gegenzug wird der Kindergarten in Traberg geschlossen. In der VS Traberg werden dafür die Kinder aus Traberg und aus Waxenberg unterrichtet.

Gemeinde will beide Standorte erhalten
So weit, so kompliziert – dabei will die Gemeinde so nur auf die geburtenschwachen Jahrgänge reagieren. „Wir wollen einfach beide Bildungsstandorte erhalten und den Kindern hochwertige Betreuungsangebote ermöglichen“, erklärt Bürgermeister Sepp Rathgeb die Rochade.

Michael Klukowski
Michael Klukowski
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