Di, 19. März 2019
10.03.2019 07:00

Jubelfeier in Alpbach

Mit Heumilch ein neues Erfolgsrezept gefunden

Früher wurden sie belächelt, heute weicht ihnen das Lächeln nicht vom Gesicht: 600 Heumilchbauern feierten am Samstag in Alpbach ihr 15-Jahr-Jubiläum. Sie und knapp 7400 Kollegen füttern Kühe nicht nur mit Heu, Gras und ein bisserl Getreide, sondern liefern mittlerweile 15 Prozent der österreichischen Milch.

Andreas Stock aus Tux im Zillertal steht vor seinem Hof. Gut gelaunt stellt er alle seine sieben Milchkühe persönlich mit Namen vor. Im Gedanken an den Milchpreis beginnt er nicht zu jammern. Ungewöhnlich für einen Bauern. Aber: Der Vater von drei Kindern ist einer der gut 8000 Mitglieder der ARGE-Heumilch, die vor 15 Jahren gegründet wurde.

Zuschlag verfünffacht
„Mit mittlerweile 500 Millionen Kilo Heumilch pro Jahr können wir anlässlich unseres Jubiläums ein sehr positive Bilanz ziehen – von den Absatzzahlen über die Wertschöpfung bis hin zum Bekanntheitsgrad“, freut sich Obmann Karl Neuhofer. Besonders erfreulich habe sich der Heumilchzuschlag für die Bauern entwickelt: „Dieser hat sich seit dem Start der umfassenden Vermarktungsoffensive 2009 von weniger als 1 Cent auf 5 bis 7 Cent pro Kilo mehr als verfünffacht.“

Garantie auf Qualität
Ein Meilenstein für die ARGE-Heumilch war mit Sicherheit die Verleihung des EU-Gütesiegels g.t.S. „Dadurch erhielten Konsumenten noch mehr Garantie auf Qualität und Unverfälschtheit“, meint Koordinator Andreas Geisler. Mit Initiativen, in denen man sich etwa für das Wohl der Kühe einsetzt, und einem verstärkten Austausch mit Kunden über soziale Netzwerke sollen die über 600 Heumilch-Produkte noch mehr Liebhaber gewinnen.

„Die Heumilch ist eine rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte und zeigt, wie wichtig eine transparente Qualitäts- und Herkunftskennzeichnung ist“, gratulierte bei der Jubiläumsfeier in Alpbach auch Bundesministerin Elisabeth Köstinger.

Samuel Thurner
Samuel Thurner

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