Paris prescht vor
Sicherheits-Haft für therapieunwillige Sexualtäter
Das von der konservativen Regierungsmehrheit getragene Gesetz legt auch eine strengere Sicherheitsverwahrung von Sexualverbrechern fest, die als besonders gefährlich gelten. Außerdem werden Name und Anschrift von Sexualtätern, die zu mindestens drei Jahren Gefängnis verurteilt wurden, der Polizei mitgeteilt.
Frankreichs ehemalige Justizministerin Rachida Dati, die den Entwurf zu ihrer Zeit im Ministerium unterstützt hatte, betonte am Freitag im Fernsehsender LCI, das Gesetz betreffe "Mehrfachmörder, Kinderschänder, Mehrfachvergewaltiger". Sie wolle lieber beizeiten entgegenwirken, "als hinterher den Familien der Opfer sagen zu müssen, 'wir wussten, dass er gefährlich war'", sagte die konservative Europapolitikerin. Die linke Opposition kritisierte dagegen, das Gesetz löse das Problem von Wiederholungstaten nicht.
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