23.02.2019 14:13 |

Gemeinderatswahl 2019

Wo die 28 Ortschefs im Pinzgau gefordert sind

Stau, Ärztemangel, sündteures Wohnen vor allem in den Tourismus-Gebieten: Es gibt viel zu tun. Im Pinzgau entscheiden 70.745 Wähler (4500 zum ersten Mal) über die Gemeindepolitik.

Im Pinzgau, dem flächenmäßig größten Bezirk in Salzburg, ist das politische Feld bunt: Von 28 Gemeinden sind derzeit 19 in ÖVP-Hand, sieben sind rot, zwei Listen (Maria Alm und Mittersill) waren ebenso stark. Jetzt werden die Karten überall neu gemischt. 70.745 Wähler sind am Wort. Die größte Gemeinde ist Saalfelden mit 13.228 Wahlberechtigten, in der Nachbargemeinde Weißbach dürfen nur 342 ihr Kreuzerl machen. Maishofen ist aufgrund starken Zuzugs seit der letzten Wahl stark gewachsen: Es gibt jetzt 21 statt bisher 19 Sitze zu vergeben.

In Lend und Stuhlfelden kandidieren mit Michaela Höfelsauer (SP) und Sonja Ottenbacher (VP) nur Frauen für das Amt des Ortsoberhauptes.

Touristen und Zweitwohnsitz-Investoren beneiden die rund 87.300 Einwohner um ihr Zuhause.

Im Zentralraum in Zell am See-Bruck wird schon lange um eine Verkehrslösung gerungen. Dauerbrenner ist auch die Radiologie-Praxis in Zell am See, wo seit Jahren Unsicherheit herrscht. Das Tauernklinikum soll übernehmen. Mittlerweile hat die Stadtgemeinde die frühere Praxis im Zentrum gekauft. Der Ex-Radiologe aus Saalfelden ist eingesprungen. Ob tatsächlich die Klinik langfristig übernehmen wird, entscheidet sich noch im Frühjahr.

Die Aufreger in Saalfelden, immerhin drittgrößte Stadt in Salzburg: Im Zentrum herrscht tote Hose. Das alte Bauhofgelände liegt brach, der Neubau am Großparkplatz dauert. Die Opposition kritisiert das lahme Tempo beim Umbau des Seniorenheims Farmach.

Das Leben ist auch im Pinzgau – vor allem in den touristischen Hochburgen – teuer geworden. Betuchte Zweitwohnungsbesitzer machen den Einheimischen das Leben schwer.

Sabine Salzmann
Sabine Salzmann
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