22.02.2019 11:12 |

Hohe Geldstrafe droht

Mit illegalem Laserblocker unterwegs: Anzeige

Am Donnerstag hat die Salzburger Polizei bei einer Verkehrskontrolle auf der Tauernautobahn zwei Kärntner herausgefischt, die mit einem illegal eingebauten Laserblocker unterwegs waren. Dieser sollte sie vor Laser-Geschwindigkeitsmessgeräten der Polizei warnen. Der Lenker und der Zulassungsbesitzer des Wagens wurden angezeigt. Ihnen droht eine saftige Geldstrafe. 

Die beiden Kärntner waren gerade Richtung Villach unterwegs. Weil keine gültige Geschwindigkeitsmessung möglich war, wurde der Wagen für eine Verkehrskontrolle bei Hüttau im Pongau gestoppt. Die Beamten stellten drei Sensoren sicher, die im Kühlergrill eingebaut waren.

Der 48-jährige Lenker und der 49-jährige Zulassungsbesitzer des Wagens, der auf dem Beifahrersitz saß, werden nun angezeigt, wie die Landespolizeidirektion Salzburg informierte. Der Zulassungsbesitzer sei geständig gewesen und habe den Polizisten den Laserblocker gezeigt. Es handelte sich um eine Hauptantenne, ein Steuerelement samt Bedieneinheit und einen Ein- und Ausschalter.

Strafen von 2000 Euro aufwärts möglich
Rechtlich ist das Verbot von Radar- oder Laserblockern im Paragrafen 98a des Kraftfahrgesetzes geregelt. Wie eine Sprecherin der Polizei sagte, drohen laut Auskunft der Verkehrsabteilung Strafen von 2000 Euro aufwärts - auch weil Laserblocker häufig bei sehr teuren und schnellen Autos eingesetzt werden.

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