Der Anteil der ausländischen Gäste am Gesamtvolumen liegt bei 69 Prozent. "Gerettet" haben die Bilanz die einheimischen Urlauber, hier gab es gegenüber dem Jänner 2009 ein Plus von 5,7 Prozent, das sind 259.558 Übernachtungen. Allein die Kärntner, die im eigenen Land urlaubten, schlugen mit einem Plus von 11,4 Prozent zu Buche, bei Gästen aus Niederösterreich wurde ein Übernachtungsplus von 9,6 Prozent erzielt.
Polen, Ungarn und Kroaten blieben aus
Am stärksten war der Einbruch bei Urlaubern aus Osteuropa: Bei polnischen Gästen betrug das Minus satte 38,5 Prozent, bei Urlaubern aus Ungarn 14,9 Prozent und bei jenen aus Kroatien 10,9 Prozent. Auch Nordrhein-Westfalen war kein guter Markt für Kärntner Tourismushoffnungen, der Rückgang belief sich dort auf 15,5 Prozent, bei Gästen aus Norddeutschland wurde ein Minus von 10,7 Prozent registriert und auch bei den Urlaubern aus Bayern gab es einen Einbruch um neun Prozent.
Ein zartes Plus von 1,6 Prozent ging sich bei den Italienern aus, aus der deutschen Hauptstadt Berlin wurden hingegen gleich um 59,2 Prozent mehr Nächtigungen gezählt.
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