Wir erinnern uns noch mit Schaudern an die frühen 90er Jahre, als sich Westcoast und Eastcoast Rapper gegenseitig mit Hasstiraden angeiferten und letztlich mit Notorious B.I.G. und 2Pac Shakur auch 2 Rapper ihr Leben in diesem unsinnigen Streit lassen mussten. Einer der Protagonisten des Gangsta-Rap war damals Snoop Dogg. Jetzt kehrt er geläutert und musikalisch stärker denn je auf die internationale Bühne zurück.
Unzählige Verhaftungen wegen illegalenWaffenbesitzes, Schlägereien, Schießereien - auch sokann man seinen Starruhm ausleben. Genug!, dachte sich Snoop Doggwohl letztlich Anfang des neuen Millenniums und konzentriertesich wieder auf das, was er letztendlich am besten kann. Auf "Paidtha cost to be tha boss" zieht Snoop Dogg Resümee und zugleichSchlussstrich unter die ganz wilden Jahre. Gewildert wird jetztnur noch in der Musik und beim Geldmachen. Da dafür ganzordentlich: Mittlerweile gibt es Action-Figuren in der Gestaltdes großgewachsenen Rappers aus Long Beach, Kalifornien,zu kaufen, Snoop Dogg hat sein eigenes Plattenlabel und ein Modelabel(Snoop Dogg Clothing) gegründet und - für den Autofreaksicher auch nicht ganz unwichtig - Cadillac hat sogar ein Automit dem Namen des Rappers auf den Markt gebracht: den Snoop DeVille!
Letztendlich hat sich Snoop Dogg auch wieder aufseine musikalischen Seiten konzentriert und präsentiert unsjetzt "Paid tha cost to be tha boss" - ein hochklassiges Album,dass sich hinter anderen Superstars des Genres sicher nicht versteckenmuss. Gewöhnt smooth wird da gereimt, die Sounds sind funkigund hart und auf das fast im Hip Hop mittlerweile fast schon üblicheR&B-Geschmuse wird gänzlich verzichtet. Ein großartigesAlbum, dass Snoop nach 10 Jahren auch endlich wieder musikalischin die Schlagzeilen bringen wird.
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