Start 2020?

Heizöl im Erdreich: Sanierung gefordert

Etappensieg für eine Bürgerinitiative in Langenzersdorf: Sie fordert seit Jahren die Sanierung eines alten Ölkraftwerkes an der Grenze zu Korneuburg. Jetzt hat das Umweltministerium eine entsprechende Prüfung seitens des Landes eingeleitet. „Im kommenden Jahr ist die Untersuchung des Areals geplant“, so ein Sprecher.

Erfolge ist die „Lelog“ ja gewohnt: An den Protesten der Bürgerinitiative scheiterte bekanntlich die Post mit ihren Plänen für ein neues Paketzentrum vis-a-vis der Wohnsiedlung. Seither haben sich die Initiatoren Brigitte Etzelsdorfer, Nikolaus Kubiczek und ihr Team dem Thema Umwelt gewidmet. Wie berichtet, wollen sie unter anderem verhindern, dass sich auf besagtem Areal ein anderes Logistikunternehmen niederlässt. „Das Ziel ist ein Naherholungsraum“, wird berichtet. Ferner auf der Liste der Umweltaktivisten: Das alte Ölkraftwerk im Norden der Gemeinde.

Hier wurden bereits 2016 vier prall gefüllte Tank mit 50.000 m³ Fassungsvermögen im Erdreich entdeckt und entsorgt. „Wir gehen davon aus, dass auf dem Areal noch mehr Altlasten lauern“, so Kubiczek. Große Mengen Altöl könnten zudem über die Jahre im Boden versickert sein, wird befürchtet. Nun kommt jedoch Bewegung in die Sache: Im Herbst 2020 könnte die Untersuchung des betroffenen Gebiets von Experten des Landes beginnen.

Allerdings werden zusätzlich Blindgänger von Bombenangriffen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges auf dem Areal vermutet.

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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