Mi, 20. März 2019
15.02.2019 10:03

Aufräumen

Roboter bewegt Kernbrennstoffe in Fukushima

Ein Roboter hat erfolgreich mehrere kieselsteingroße Kernbrennstoffreste in der Atomruine von Fukushima aufgelesen. Der japanische Betreiber Tepco plant zudem für kommendes Jahr, einige Brennstoffstücke aus dem bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im März 2011 zerstörten Atomkraftwerk zu entnehmen.

Insgesamt hob der Roboterarm laut Tepco fünf kleine hochradioaktive Überreste in Reaktor 2 um etwa fünf Zentimeter an, bevor er sie wieder losließ, bestätigte eine Tepco-Sprecherin am Donnerstag. Sechs Stellen am Boden des Reaktors wurden demnach untersucht. An fünf von ihnen gelang das Experiment. An der sechsten Stelle müssten andere Maßnahmen ergriffen werden.

In den Reaktoren waren schon öfter Roboter unterwegs, um nach geschmolzenem Brennstoff zu suchen und Fotos zu machen. Am Mittwoch wurde erstmals der Versuch unternommen, den Brennstoff genauer zu untersuchen. Die Bergung der atomaren Überreste gilt als der schwierigste Teil beim Abbau der Atomruine und soll nach Angaben von Tepco erst 2021 beginnen.

Super-GAU
In Fukushima hatte sich nach einem schweren Erdbeben und darauffolgenden Tsunami das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986 ereignet. Weil das Kühlsystem ausfiel, kam es in drei der sechs Reaktoren zur Kernschmelze. Das Gebiet in einem weiten Umkreis wurde radioaktiv verseucht und ist bis heute unbewohnbar.

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