Raich war mit seinem 14. Rang sogar noch der beste ÖSV-Athlet, auch wenn er schon gleich nach dem Rennen nicht zufrieden bilanzierte: „Ich hatte Timing-Probleme. Es gab viele rhythmische Wechsel in diesem Lauf. Eigentlich ist das meine Stärke, aber diesmal ist einiges daneben gegangen.“
Die Olympischen Spiele hat der Pitztaler aber noch lange nicht abgeschrieben. „Seine“ Disziplinen kommen schließlich noch. Den SuperG hakte der routinierte und vielfache rot-weiß-rote Siegläufe schnell mit den Worten „ich wird’ drüber hinwegkommen“ ab. Wahrscheinlich auch eine Kampfansage in Richtung Super-Kombi, der nächsten Alpinen-Disziplin, in der Raich zu den Topfavoriten zu zählen ist.
Scheiber nur auf Rang 21
Auf den breiten Schultern des Osttiroler Speed-Spezialisten Mario Scheiber lastete vor allem nach Rang vier in der Abfahrt der größte Druck im ÖSV-Team. Von vielen wurde er als Medaillenanwärter gehandelt. Leider machte er schon im oberen Drittel grobe Fehler und vergab somit schon nach nicht einmal 40 Fahrsekunden seine Siegchancen.
Die Salzburger Michael Walchhofer als 21. und Georg Streitberger als 17. landeten ebenfalls weit abgeschlagen.
Super-G der Herren
1. | Aksel Lund Svindal | NOR | 1:30,34 |
2. | Bode Miller | USA | 1:30,62 |
3. | Andrew Weibrecht | USA | 1:30,65 |
4. | Werner Heel | ITA | 1:30,67 |
5. | Erik Guay | CAN | 1:30,68 |
6. | Christof Innerhofer | ITA | 1:30,73 |
7. | Patrick Staudacher | ITA | 1:30,74 |
8. | Carlo Janka | SUI | 1:30,83 |
9. | Tobias Grünenfelder | SUI | 1:30,90 |
10. | Didier Cuche | SUI | 1:31,06 |
11. | Ales Gorza | SLO | 1:31,07 |
12. | Kjetil Jansrud | NOR | 1:31,21 |
13. | Adrien Theaux | FRA | 1:31,24 |
14. | Benjamin Raich | AUT | 1:31,35 |
15. | Didier Defago | SUI | 1:31,43 |
16. | Ivica Kostelic | CRO | 1:31,47 |
17. | Georg Streitberger | AUT | 1:31,49 |
18. | Andrej Sporn | SLO | 1:31,58 |
19. | Ted Ligety | USA | 1:31,70 |
20. | Mario Scheiber | AUT | 1:31,93 |
21. | Michael Walchhofer | AUT | 1:32,00 |
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