Manga-Verfilmung

Christoph Waltz baut einen Battle Angel: „Alita“

Kino
13.02.2019 15:41
Porträt von krone.at
Von krone.at

Was für eine cineastische Seilschaft: Der eine, James Cameron, Garant für grandiose Kinospektakel wie „Titanic“ oder „Avatar“, der andere, Robert Rodriguez, Meister des genialen Underground-Trashs à la „From Dusk Till Dawn“ oder „Sin City“. Und beide waren sie heiß auf die Verfilmung des postapokalyptischen Mangas „Alita“. Für die Umsetzung der Story rund um einen an Amnesie leidenden Cyborg als Real-Live-Action sprang nun Rodriguez in die Bresche. Mit Wow-Effekt.

Wie Cyberchirurg Dr. Ido (wieder richtig sinister: Christoph Waltz) Alita (Rosa Salazar) aus einem Schrotthaufen rettet und wieder zusammensetzt, ist Fantasy de luxe. Dass der Texaner Rodriguez die Manga-Adaption fast wie einen wüsten Western anlegt und aus seiner Heroine einen entfesselten Kampfengel macht, passt genretechnisch gut.

Extrem cool auch die Kameraführung von Bill Pope („Matrix“). Letztlich ist „Alita“ die Suche nach Identität und Zugehörigkeit - nur eben visuell grandios verpackt.

Kinostart von „Alita: Battle Angle“: 14. Februar.

Christina Krisch, Kronen Zeitung

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