Mo, 27. Mai 2019
05.02.2019 12:20

Ärztemangel:

Sorge um Kinder-Gesundheit

Der Mangel an Medizinern mit Kassenvertrag - die „Krone“ berichtete - wächst sich zu einem echten Problem aus, vor allem im Bereich der Kinderheilkunde. Sogar in der Landeshauptstadt finden sich keine Nachfolger für offene Stellen. Eltern sind verzweifelt: „Wer macht die Untersuchungen für den Mutter-Kind-Pass?“

Ferien, in denen natürlich auch Mediziner Urlaub machen, dazu eine heranrollende Grippewelle - und weit und breit kein Kinderarzt.

Das Nervenkostüm vieler Eltern, besonders in und um St. Pölten, wird strapaziert. Auch wenn keine Krankheit den Nachwuchs ans Bett fesselt, bereitet der Mangel an Kinderärzten den Familien Kopfzerbrechen. Denn aus gutem Grund müssen die Kleinen regelmäßig untersucht werden, damit alle Auflagen des Mutter-Kind-Passes erfüllt sind. „Zu dem Mangel ist es wegen vieler Pensionierungen gekommen“, erklärt Patientenanwalt Gerald Bachinger im ORF-Interview. Auch in der Landeshauptstadt wird die Situation seit Jänner durch den Ruhestand einer Kinderärztin verschärft - Nachfolger ist keiner in Sicht. Im Umland ist seit 2016 eine Kassenstelle frei, landesweit sind es acht Ordinationen für Kinderheilkunde.

Zwar können auch Hausärzte die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen durchführen. Doch sind diese bereits überlastet. Bachinger fordert daher den raschen Ausbau von Primärversorgungszentren.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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