04.02.2019 08:32 |

Ölpreis gesunken

Treibstoff und Heizöl Ende 2018 spürbar billiger

Die Preisrückgänge bei Erdöl sind Ende 2018 auch bei den heimischen Konsumenten angekommen. Im Dezember gab der von der Österreichischen Energieagentur errechnete Energiepreisindex (EPI) gegenüber dem Vormonat November deshalb um 3,3 Prozent nach - im Jahresabstand war er aber immer noch um 5,0 Prozent höher als 2017. Nicht nur Strom und Heizöl, auch Treibstoffe wurden günstiger.

Zum ersten Mal seit fünf Monaten hatten die Energiepreise im Dezember wieder preisdämpfend gewirkt, betonte Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Denn das allgemeine Preisniveau insgesamt, der VPI, sei von November auf Dezember um 0,1 Prozent angestiegen, im Jahresabstand waren es plus 1,9 Prozent.

Der Preisrückgang an den Rohölmärkten habe begonnen, sich bei den Haushaltskunden bemerkbar zu machen. Das unterstreiche einmal mehr die hohe Abhängigkeit von den internationalen Rohölmärkten, so Traupmann. Binnen Monatsfrist gaben die Preise für Super (-5,9 Prozent), Diesel (-5,5 Prozent) und Heizöl (-12,2 Prozent) deutlich nach, lagen aber bei Super und Diesel noch 3,8 bzw. 8,9 Prozent über dem Vorjahr, Heizöl war sogar 9,5 Prozent teurer.

Brennholz war im Dezember 0,7 Prozent günstiger als im Vormonat November, kostete aber noch immer 9,6 Prozent mehr als ein Jahr davor. Holzpellets verteuerten sich im Monatsabstand um 0,3 Prozent und wurden im Jahresabstand um 5,3 Prozent kostspieliger. Fernwärme und Strom waren im Dezember gleich teuer wie im Vormonat November, Gas kostete binnen Monatsfrist um 0,2 Prozent mehr. Im Jahresabstand verbilligte sich Gas um 3,0 Prozent, während Strom 3,7 Prozent teurer war und für Fernwärme um 2,2 Prozent mehr zu berappen war.

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