"Es ist budgetmäßig knapp, diese Summe können wir nicht erwirtschaften, deshalb werden wir eine Kreditfinanzierung machen", erklärt Finanzreferent Albert Gunzer (FPK). Gunzer: "Das Grundstück haben wir bereits gekauft, in der ersten Bauphase werden die Kabinen und die Trainingsplätze errichtet." In der zweiten Bauphase soll das Grundstück im Klagenfurter Stadtteil Waidmannsdorf zu einer Wettkampfstätte ausgebaut werden.
Keine Tribünen, keine Veranstaltungen
Obwohl auf Tribünen - und damit auf öffentliche Wettkampfveranstaltungen - verzichtet wird, sieht der Finanzstadtrat eine "Win-win-Situation". Die Leichtathletikanlage sei keine Investition auf ein oder zwei Jahre, sondern damit würden Impulse gesetzt und es bestehe wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Für die Zukunft halte man sich aber alle Möglichkeiten offen - auch Tribünen. "Wir werden sehen wie der Bedarf ist", so Gunzer.
Leichtathleten atmen auf
Kärntens Leichtathleten werden das Projekt wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen. Seit dem Abriss des alten Wörtherseestadions waren die Sportler gezwungen, sogar für das Training in andere Bezirksstädte auszuweichen. Dieses Problem wird durch den Neubau gelöst, Wettkämpfe müssen aber weiterhin anderswo ausgetragen werden.
Klagenfurts Sportstadtrat Manfred Mertel (SPÖ) hofft auf eine nächste Bauphase, bei der man "an eine Komplettierung der Anlage" denken könne. Angesichts der Tatsache, dass die Stadt im heurigen Budget mindestens 20 Millionen Euro Abgang haben wird ist in nächster Zeit nicht mit einem weiteren Ausbau zu rechnen.
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