30.01.2019 09:00 |

Steam-Liebesentzug

„Metro Exodus“ erscheint am PC exklusiv bei Epic

Im sich verschärfenden Schlagabtausch mit dem Platzhirsch unter den Spiele-Stores Steam hat „Fortnite“-Macher Epic sich einen weiteren Exklusiv-Deal gesichert. Der mit Spannung erwartete Shooter „Metro Exodus“ soll am PC exklusiv über den Epic Store vertrieben werden und Nutzer für den Spiele-Shop der „Fortnite“-Macher gewinnen. Wer auf Steam vorbestellt hat, soll den Titel dennoch auch auf Steam bekommen.

Man habe sich aufgrund der „Marketingunterstützung von Epic“ und einem „Anteil von 88 Prozent an den Umsätzen“ für den Epic Games Store als exklusiven Vertriebskanal am PC entschieden, heißt es in einem Statement von Publisher Depp Silver zum Wechsel der Vertriebsplattform.

Steam hätte mehr Geld einbehalten
Bei Steam hätte der Publisher - je nach kommerziellem Erfolg - nur 70 bis 80 Prozent der Erlöse bekommen, den Rest hätte Plattformbetreiber Valve einbehalten. Deep Silver hat angekündigt, im Laufe des Jahres auch die ersten beiden „Metro“-Games in den Epic Games Store zu bringen.

Wer „Metro Exodus“ - eigentlich galt eine Steam-Veröffentlichung als ausgemachte Sache - auf Steam vorbestellt hat, soll es trotz des Plattformwechsels spielen können. Auf der Produktseite informiert Valve die Spieler über den Wechsel der Vertriebsplattform. Die Entwickler hätten allerdings zugesichert, dass Vorbesteller auch via Steam mit dem Spiel versorgt werden sollen.

Digitaler Kauf nur mehr bei Epic möglich
Ein Neukauf auf Steam ist allerdings nicht mehr möglich, stellt das IT-Portal „Golem“ fest. Wer „Metro Exodus“ - das Spiel kommt am 15. Februar für PC, PS4 und Xbox One - am Computer spielen möchte, hat demnach keine andere Wahl, als es über „Fortnite“-Macher Epic zu kaufen.

„Metro Exodus“ ist der dritte Teil einer beliebten Shooter-Reihe, die im postapokalyptischen und nuklear verseuchten Russland spielt. In den ersten Teilen trieb sich der Spieler in der Moskauer Metro herum, wo sich die Menschen vor der Strahlung an der Oberfläche versteckt halten. Im dritten Teil wagt er sich endlich an die Oberfläche und erkundet die verstrahlten russischen Weiten.

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